Wann Spoolman passt
Wenn deine Drucker mit Klipper laufen, ist Spoolman heute die naheliegende Wahl. Moonraker schickt den Verbrauch während des Drucks an Spoolman, sobald du die aktive Spule gewählt hast, in Fluidd, Mainsail oder per Makro.
Spoolman passt auch, wenn du einen Raspberry Pi oder Heimserver hast und deine Daten im eigenen Netz bleiben sollen. Es ist dafür gebaut, im Heimnetz neben deinen Druckern zu laufen, kostet nichts und steht unter MIT-Lizenz. Wer Home Assistant nutzt, eigene Skripte schreibt oder Verbrauchsdaten in Prometheus auswerten will, hat mit der offenen REST-API heute mehr Spielraum als bei Spooly. Eine Home-Assistant-Anbindung und eine offene API stehen bei Spooly auf der Roadmap.
Dazu die Einschränkungen: Spoolman hat bewusst keine Anmeldung. Für den Zugriff von unterwegs empfiehlt das Spoolman-Wiki einen Reverse Proxy mit eigener Authentifizierung. Die Kamera zum Scannen von QR-Codes funktioniert im Browser nur über HTTPS. Und für Bambu Lab gibt es keine eingebaute Anbindung, der Wunsch danach ist auf GitHub seit Dezember 2023 offen. Projekte wie SpoolmanSync (läuft über Home Assistant) oder Bambuddy schließen die Lücke, sind aber weitere Dienste, die du selbst betreibst.